Bald ist alles vorüber/ 3. Gastfamilie

Ich habe bei meiner 2. Gastfamilie ungefähr 3 Monate verbracht bis ich schon wieder wechseln werden müssen (ist das deutsch??) und der Grund dafür ist: “ Wir haben leider keine Zeit für dich, wir reisen viel und wollen dich dann nicht mitnehmen, außerdem ist dein Jahr ja sowieso bald vorüber. Du musst dich mit deiner local coordinatorin verständigen und herausfinden was du danach machst. Was du nach dem 25. Mai machst, ist dein Sache. ,,
Das alles ist für mich auch gar kein Problem, da das nicht böse gemeint war und ich mich ganz sicher nicht aus den USA vertreiben lasse,bevor meine Familie nach Fort Wayne kommt. Mein Möglichkeiten waren ziemlich gering, jedoch hat mich einer meiner Freundinnen überrascht mit der Nachricht ‚We can take you!!‘ 
Das hat mich natürlich sehr erleichtert, dass ich nicht zu meiner local coordinatorin ziehen musste, die 2 Stunden entfernt wohnt, in einer kleinen Wohnung, wo ich niemanden kenne, und ich mich auch nicht so gut mit ihren Austausschülern verstehe. 
Der Plan für mich wird dann nun sein, dass ich zu meiner Freundin für weitere 20 Tage ziehen werde in weniger als einer Woche. 

Meine Eltern werden mich dann auch schon bald abholen und ich muss mir den ganzen Stress mit wo ich denn wohne nicht mehr geben. Nach einer Zeit hat man da halt einfach keine Lust mehr drauf, ständig hin und her zu ziehen und aus seinem Koffer zu leben. Allerdings habe ich die Zeit hier sehr genossen und habe echt sehr tolle Leute hier drüben kennen gelernt. Ich konnte auch endlich mal die Kultur der Amerikaner kennen lernen und will schon gar nicht mehr aufhören Englisch zu sprechen, wo ich am Anfang sogar Probleme mit hatte!! Sommer hier drüben ist so wunderschön und die ersten Sommer strahlen mit 30 Grad konnte ich hier endlich wieder erleben, nach dem kalten Winter hier. Der Winter war sehr kalt manchmal (-20 Grad) und auch nicht so schön, da ich kälte und Nässe nicht mag. 

Meine Eltern werden am 15. 06 (was in 26 Tagen ist!!) in Fort Wayne ankommen und ich werde sie endlich wieder sehen, ich bin schon so aufgeregt! Danach werden wir rüber nach Portland, Oregon und Los Angeles, Kalifornien fliegen und in Chicago können wir auch einen Tag verbringen.

Meine Schule neigt sich nun auch dem Ende, ich werde am Donnerstag schon endlich Sommerferien. Jedoch kommen auf uns auch die ganzen Abschlussprüfungen zu, was mir allerdings egal ist, da ich sie nicht nehmen werde. Ich persönlich möchte mir den Stress einfach nicht aussetzen, da es einfach unnötig ist, da die Noten sowieso nicht für mich zählen.

Gastfamilie gewechselt!

So, nach ganzen 7 Monaten mit meiner alten Gastfamilie habe ich mich endlich dazu entschieden die Gastfamilie zu wechseln. Diese Entscheidung war auch eine der besten, die ich je treffen könnte. Die Gründe darf ich nach Absprache mit meiner Organisation leider nicht veröffentlichen aber ich darf oberflächlich darüber reden, was ich jetzt auch machen werde.
Es gab über die Zeit immer wieder Situation wo es Streit in der Familie gab, wo ich immer und immer mit reingezogen worden bin. Nach einer Zet ist der große Knackpunkt gekommen, wo ich mich schlussendlich dafür entscheiden musste auszuziehen.
Meine Schule hat sich letztendlich auch eingemischt, die mich auch da rausgeholt haben, da mein Umfeld als unsicher eingestuft wurde und ich wurde direkt aus der Familie rausgeholt. Ich konnte am gleichen Tag meine Sachen packen und aus diesem Haus rauskommen. Und glaubt mir, ich habe noch nie in meinem Leben meinen Koffer so schnell gepackt!!
Ich bin froh aus diesem Haus raus zu sein und bin auch sehr glücklich das mich sowohl meine Freunde und Familie als auch meine Schule mich so toll unterstützt haben.
Wenn ihr Probleme habt, redet mit eurer Familie darüber (was mich auch dazu gebracht hat die Gastfamilie zu wechseln, da ich ein langes und nachdenkliches Gespräch mit meiner Mama und Tante hatte), eurem local coordinator oder sogar auch Schule!

Nicht alles ist perfekt!

Vielleicht sollte ich gerade jetzt keinen Beitrag veröffentlichen, aber ich habe mir gedacht, es wäre vielleicht mal eine gute Idee es anzusprechen.

Liebe zukünftigen Austauschschüler,
ja. ja. Ich weiß ihr habt diesen Satz im Titel schon ganz oft gehört aber es ist ein ganz wichtiger. Wisst ihr auch warum? 
die Antwort ist ganz einfach: es stimmt.
Im Laufe eures Auslandsjahres werdet ihr immer wieder mit unangenehmen Themen konfrontiert. Ihr werdet weinen, lachen, lieben, es hassen, einfach alle Gefühle miteinander erleben. Aber eins muss euch immer klar werden; wo ein Tief ist, ist auch wieder ein Hoch und genau der Satz hat mich bisher durch mein Auslandsjahr ganz stark begleitet. Es war nicht alles perfekt und an einigen Stellen habe ich mir selber auch manchmal gedacht das ich zu dem Zeitpunkt lieber zu Hause wäre, aber ein Abbruch kam für mich nie in Frage. Warum ein Abbruch nicht für mich in Frage kam, war immer eine ganz klare Sache für mich, denn ich habe dafür gearbeitet, ich habe mich darauf gefreut und ich werde mir selber auch gar nicht erlauben, überhaupt an so ein Thema zu denken. Was passiert ist, ist nun mal so und ob ihr es wollt oder nicht, es wird wieder passieren, egal was es ist und ob es nun in Deutschland oder in Amerika sei. Es wird immer was blödes passieren und das gehört nicht nur zum Auslandsjahr dazu, es gehört sogar zum Leben dazu.

Ich glaube der Text war ein wenig durcheinander aber ich hoffe den Standpunkt klar gemacht zu haben.

Danke fürs lesen, wenn es jemand gerade tut. Und es tut mir Leid, das meine letzten Beiträge so lange her sind aber das liegt daran, dass die Webseite meine letzten beiden anscheinlich verschluckt hat und sie anscheinend gelöscht wurden. 🙁

 

“Lock Down“

Ich saß letztens unwissend in der Schule bis durch die Lautsprecheranlage eine Stimme ertönt “verschließt den Klassenraum, macht alle Lichter aus, versteckt euch und verbarrikadiert den Klassenraum, wir haben einen Lock Down!!“, erläuterte die Stimme.
“Einen Lock Down? Was ist das bloß und warum werden auf einmal alle so komisch?“, dachte ich mir zu dem Zeitpunkt. Wie aus der Pistole geschossen springen alle auf  und rennen alle in die hintere Ecke des Klassenraumes. Zwei Jungs haben dem Lehrer geholfen Tische und Stühle vor die Tür zu stellen und der Lehrer nimmt Blitzartig einen Hammer zur Hand.
Dann war mir alles klar, jemand oder etwas befindet sich in der Schule. Quälende Stille befand sich schon 5 Minuten in dem Klassenraum und keiner traut sich irgendwas zu sagen.
Dann der erlösende Ton der Lautsprecheranlage: “Es ist alles in Ordnung, die Schule ist sauber und es war nur eine Übung, falls Clowns in die Schule dringen.“
Mein Herz ist stehen geblieben und ich wusste echt nicht wie es mir gehen soll. Es hieß, Clowns haben eine Liste und Carroll High School steht drauf. Da kann ich allerdings verstehen, das die Schule mal eine Übung dafür machen möchte, falls es echt ernst wird.

Meine Persönliche Meinung spaltet sich. Auf der einen Seite finde ich es sehr traurig, dass die Schule das überhaupt machen muss, auf der anderen Seite finde ich es super, das man die Schüler wenigstens dazu trainiert in solchen Situationen nicht in Panik auszubrechen und einen klaren Kopf zu behalten.

Alltag..Zeit vergeht viel zu schnell..

Nun kann ich von mir behaupten, ich sei im Alltag drinnen. Ich gehe jeden Tag um 8:15 Zur Schule und komme um 15:35 wieder. Schule ist dazu auch noch ziemlich einfach, was natürlich super ist, denn für mich gilt dieses Jahr ja nicht. Am Wochenende habe ich auch immer wieder was zu tun, was erklärt warum mein letzter Blogeintrag schon etwas länger her ist. Und ich merke, das der angebrochene Tag wie ein Wimpernschlag schnell vorbei geht. Ich bin nun schon 2 Monate hier und frage mich, ob die Zeit eigentlich jetzt weiter so schrecklich schnell vorbei gehen wird, denn ich habe hier eigentlich eine super schöne Zeit und möchte diese nicht so schnell vorrüber haben. Dennoch freue ich mich sehr auf Thanksgiving, Halloween und Weihnachten, was hier ja super groß gefiert wird. Ich hatte noch nie zuvor ein Thanksgiving fest oder habe noch nicht zuvor Halloween groß gefeiert, da es in Deutschland entweder nur sehr klein gefeiert wird oder sogar gar nicht.
Dennoch geht es mir super und ich freue mich auf die kommenden Wochen, was auch kommen mag!

Freunde

In der Schule ist es sehr schwer Freunde zu finden. Jeder befindet sich in Gruppen und dort ist es schwer hinein zu kommen, da jeder halt schon Freunde hat und nicht noch welche sucht. Natürlich hat mich hier und da immer wieder jemanden zum reden aber wenn es dann darum geht, sich mal zu treffen um was zu unternehmen, wird das immer wieder hin und her geschoben weil die Freundschaften hier leider sehr oberflächlich sind.
Ich bin wirklich sehr froh das ich eine gleichaltrige Gastschwester habe, mit der ich mich super verstehe und auch sehr viel unternehme. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich an meinen Wochenenden machen würde, wenn ich sie nicht hätte. Sie nimmt mich sehr gerne zu ihren Freunden mit, wo wir manchmal übernachten, in den Wald gehen oder einfach nur in die Natur zu gehen. Es ist komisch, das ich das so toll finde, da ich in Deutschland nämlich kaum in den Wald gegangen bin oder zu Flüssen, doch hier haben die sehr schöne Wälder. Ich setze mal ein paar Bilder in den Anhang. Nichts desto Trotz geht es mir hier super und das mit den Freunden ist mir eigentlich auch egal, da ich hier super viel spass habe. Dennoch versuche ich mich weiter mit Leuten zu treffen und                                                     Freundschaften aufzubauen.14191297_1065122086899283_1080472580_o 14233456_1065122043565954_1460167290_o 14247837_1065121970232628_764335845_o14215308_1065124806899011_1590695049_o

“Neue Schule, neues Glück“

Ich habe es überlebt! Ich habe die erste Woche an meiner riesen großen neuen High School (Carroll High School) überlebt, welche um die 2500 Schüler hat.
Am ersten Schultag war ich erstaunlicher Weise gar nicht mal so aufgeregt, da ich wusste, dass ich gar nicht nervös sein brauch. Der erste Tag ist wie bei jeder anderen Schule stressig und eigentlich auch kein normaler Tag. Wir mussten uns erstmal einen 2 Stundnn Vortrag anhören, welcher über die Regeln an der Schule ging und über ein paar College Informationen. Weiter ging es in meinen Kursen, wir haben einen Schul Laptop bekommen. Und wie es am ersten Tag so ist, wird einem in jedem Fach grundsätzlich das gleiche erzählt. Von daher kann ich leider nicht so viel über meinen ersten Schultag erzählen.
Die weiteren Schultage wurden immer interessanter, aber leider muss ich sagen, dass auch die amerikanischen Schulen einfache Schulen sind. Jedoch sind manche Fächer schon sehr interessant, da man Fächer wie “Food Science“ oder “Nutrition and Wellness“ wählen kann, was ich auch getan habe. Ein weiteres Fach, was ich zwar interessant finde, aber nicht gewählt habe ist “Animal Science“, wo Schüler einfach ihre Haustiere mit in die Schule nehmen können. (Und da findet man es dadurch auch nicht komisch, wenn mal ein Lama durch die Gänge läuft)
Dadurch das meine Schule so groß ist, wird das Lunch in A, B und C aufgeteilt. Ich befinde mich zurzeit im A Lunch, welches ich allerdings nicht so mag, da alle Leute die ich kennen gelernt habe, ein anderes Lunch als ich haben. Lunch war für mich anfangs die Hölle, da ich Angst hatte keinen zu finden, mit dem ich essen kann. Jedoch setzte ich mich erst alleine an einem Tisch und ergriff nach 5 Minuten einfach meinen Mut aufzustehen und einfach zu fragen ob ich mich nicht einfach zu Leuten hinsetzen kann. Ein kleiner Tipp für zukünftige Austauschschüler: seit offen und erzählt den Leuuten das ihr ein Austauschschüler seit, dann kommt alles von alleine und die meisten Amerikanischen Schüler nehmen euch herzlichst an ihren Tisch auf. Allerdings seit ihr die jenigen die auch immer wieder ankommen müsst und fragen müsst, denn ihr seit die jenigen die Freunde sucht und nicht die Schüler, die schon Freunde haben. Hort sich zwar hart an, ist aber so.
Auch in den Klassen habe ich den Mut ergriffen und einfach angefangen mit Leuten zu reden. Da ich den Tag meine Kurse habe, ist es einfacher sich dort mit Leuten anzufreunden.
Mit dem Englischen klappt es auch ganz gut, ich verstehe nämlich alles. Am Anfang hab eich befürchtet ich würde nicht verstehen, jetzt befürchte ich mein Deutsch zu verlernen ;-).

Viel zu tun!

In den letzten Tagen sind wir sehr oft herum gefahren und haben einige Aktivitäten gemacht. Unter anderem habe ich mit meiner Gastschwester ein Picknick gemacht und habe mit meinem Gastvater Wallmart besucht, welcher nämlich ein ganz besonderer Store ist, da er nämlich alles enthält von Essen bis Klamotten. Wir gehen so gut wie jeden Tag essen und sind jeden Tag unterwegs. Am Donnerstag fängt schon die Schule an und ich bin sehr aufgeregt. Ich bin froh, dass ich eine Gastschwester habe, die mir die Schule zeigen wird.

Gut angekommen!

Die letzten paar Tage waren ziemlich streessig für mich. Denn es wurde soweit und ich bin in den Flieger in die USA gestiegen, der nach New York ging!!
Ich mache nämlich das New York Programm von Ayusa mit, was letzendlich eine klasse Idee war!
Zu der Zeit habe ich mich auch schon schnell mit einigen angefreundet die mit mir nach New York geflogen sind. Als wir endlich nach 8 Stunden dort gelandet sind, konnte man die Freude schon gar nicht mehr in Worte fassen, denn ist wurde wahr…WIR SIND IN AMERIKA!
Müde aber happy stiegen wir nach einigen Warten in den Bus zu unserem wunderschönen Hotel, welches sich Hilton Hotel nannte. Der halbe Tag war schon um und aus dem Grund hatten wir dann nur noch ein Meeting und wir haben zu Abend gegessen. Was es war könnt ihr euch schon fast denken.. es gab nämlich Pizza und Cokies, was ein typisches Abendessen hier in Amerika ist. Die nächsten Tage wurde zwar anstrengend, dennoch echt super. Wir haben New York City endlich in echt kennen lernen was uns alle aus der Fassung gebracht hatte. Wir sahen den Times Square, waren auf dem Top Of The Rock und an vielen weiteren Plätzen in New York.
Dank unserem super Guide Dahlia, wurde uns auch noch den Historischen Hintergrund dieser Plätze im einfachen Englisch sehr gut erklärt. Wir sind fast zu jeder Mahlzeit essen gegangen, was ich echt nicht gedacht hätte. Das Essen hat auch super lecker geschmeckt.
Dann kam es wie es kommen muss und der Tag ist angebrochen wo wir alle zu unserer Gastfamilie geflogen sind. Ich war super aufgeregt und konnte es einfach nicht erwarten meine Gastfamilie endlich mal in Person kennen zu lernen.
Der erste Kontakt zu meiner Gastfamilie war super herzlich und ich wusste, dass ich hier richtig bin. Zufälligerweise hatte ich an dem Tag Geburtstag und ich bin 17. Jahre alt geworden. Meine Gastfamilie hat mir nämlich einen super leckeren Kuchen gekauft und Ballons aufgestellt, was ich super lieb fande. Den Rest des Tages haben wir uns nur noch unterhalten und meine Gastschwester hat mich zu ihren Freunden mitgenommen, welche alle sehr nett scheinen. Am Ende des Tages bin ich nur noch halb Tod ins Bett gefallen und habe realisiert, dass mich ein fantastisches Jahr erwarten wird.

Kurz vorm Abflug.. ES WIRD ERNST!

Ich möchte mich kurz Vorstellen. Mein Name ist Annika und ich bin 16 Jahre alt. Ich habe eine Realschule in meinem Dorf besucht und werde nach meinem Jahr in Amerika die EF, also 11 Klasse eines Gymnasiums besuchen (Einführungsphase). Ich werde, bevor ich zu meiner Gastfamilie gehe noch 3 Tage mit Ayusa in der wunderschönen Stadt New York City verbleiben. Aber nun komme ich zu meiner eigentlichen Intention meines heutigen Eintrages, denn ich habe ENDLICH meine Gastfamilie bekommen und in 10 Tagen geht es schon los nach New York!!

Endlich ist es soweit in zwei Wochen geht’s los. Ich komme in den Staat Indiana, welcher in Nord-Osten von Amerika liegt, zu einer sehr netten Familie. Diese besteht aus Mutter, Vater und einer gleichaltrigen Gastschwester. Des Weiteren haben wir Hunde und ein Vogel. So langsam realisiere ich, dass es langsam ernst wird. Ich muss mich von allen meinen Freunden verabschieden und es so hinnehmen,dass nichts mehr so sein wird wie früher. Mein Abflugdatum ist am 27. Juli welches sehr schnell heran rückt. So langsam merke ich dass die Zeit knapp wird und ich kaum noch Zeit hab meine Sachen für ein ganzes Jahr zu packen. Außerdem wird es auch schwer das Gewicht des Koffers so einzuhalten ?